Hochzeit_25.07.`09003

 

ANDACHT 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

singen Sie gerne? Haben Sie vielleicht ein Lieblingslied? Oder probieren Sie das Singen einfach einmal aus. Wenn es Ihnen besonders gut geht oder besonders schlecht, dann singen Sie doch mal. Sie werden erleben, dass vieles hinterherwieder ganz anders aussieht. Entweder merkt man, wie gut es tut, seine Freude herauszulassen; oder, wenn man traurig war, fühlt man sich getröstet und gestärkt. Der Reformator Martin Luther schreibt dazu: „Denn Gott hat unser Herz und Gemüt fröhlich gemacht durch seinen lieben Sohn, welchen er für uns dahingegeben hat zur Erlösung von Sünden, Tod und Teufel. Wer dies mit Ernst glaubt, der kanns nicht lassen. Er muss fröhlich und mit Lust davon singen und sagen,damit es andere auch hören und herzukommen.“ Und auch das stimmt: Singen kann man zwar alleine, aber mit mehreren macht es viel mehr Spaß. Singen ist ansteckend und lädt ein zu Fröhlichkeit und Gelassenheit, die der Glaube an Jesus Christus uns schenken will. Nicht umsonst sagt das bekannte Sprichwort: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder.“  Wir merken: wenn wir gemeinsam mit anderen die Lieder der Hoffnung, der Erlösung, des Heils und der Dankbarkeit gegenüber Gott singen, wenn wir zusammen die Trauer heraussingen, wenn wir gemeinsam von der hellen Zukunft singen, die uns mit Jesus an unserer Seite offen steht, dann entfalten diese Lieder eine Kraft, die uns mitnimmt und ein Stück vom Himmel sehen lässt. Lassen wir uns also anstecken von den Liedern des Lebens, die im Gottesdienst gesungen werden oder die wir selbst im Herzen haben und singen wir uns gegenseitig die Freude Gottes zu, die uns anstecken und froh machen will.

Es grüßt Sie herzlich Ihre Pfarrerin Anke Mühlenberg- Knebel