Hochzeit_25.07.`09003

 

Andacht 

Die Adventszeit, die Zeit des Jahres, die für uns so sehr mit dem Gefühl der Freude, des Familienfestes und des Neubeginns verbunden ist, ist die Zeit der Erwartung auf das Kommen Christi.

Das verführt oft dazu, sich sehr auf die Plätzchen, Postkarten, Weihnachtsgeschenke und die festliche Musik zu konzentrieren. Warum wir das tun, ist verständlich, denn dadurch verdrängen wir, dass die Welt, in der wir leben, alles andere als gut ist, mit ihrer von uns selbst verursachten Klimakrise, der Corona-Pandemie oder den wirtschaftlichen, militärischen und humanitären Sorgen um den Ukraine-Krieg herum.

Außerdem steht die Frage im Raum, ob die Geburt eines Kindes, vor 2000 Jahren in einer ärmlichen Krippe, von Ochs und Esel umringt, alles besser werden lassen kann? Unsere Antwort darauf soll klar und deutlich „Ja“ lauten! Dieses Kind war der Anfang einer neuen Welt. Einer Welt, in der Gott uns seinen Sohn geschickt hat, damit wir die Nächstenliebe, so wie Gott sie will, verstehen können. In diesem Krippenkind wurde sie sichtbar, im erwachsenen Jesus, als Wegweiser zum Reich Gottes und zum ewigen Leben, wurde sie ausgelebt. Das ist die Botschaft des Adventes und das Wunder von Weihnachten.

Es ist das Versprechen Gottes, bei uns zu sein, bis an der Welt Ende, in allen Schwierigkeiten, und durch alle Nöte und Ängste hindurch.

Was für eine frohe, weihnachtliche Botschaft! Nehmen Sie sich diese zu Herzen und teilen Sie sie mit allen Ihren Lieben!

Das wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Dr. Martin Neubauer.